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Pahl 4u - Poesie

ABC der Poesie

Poesie 4u | A und Z werden mittels Lupe vergrößert

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Meine Poesie von A bis Z

Noch ein Gedicht schreibe ich wohl nicht


Das Allerletzte - Ein schönes Gedicht ist es nicht ...

Ignoranten behaupten: "Poesie – das ist was fürs Gesäß." Ist dem tatsächlich so? Bevor ich meine Ansicht auf diese Frage mit Ihnen teilen möchte, noch eine kurze Info:

Meine neuesten Verse können Sie weiterhin zuerst unter "Aktuelles" finden.
Falls Sie andere Verse aus meinem Gedichtzyklus: Pahl 4u - noch ein Gedicht gibt es nicht, lesen möchten, klicken Sie sich doch einfach durch das ABC.

Doch bevor Sie nun wie wild und völlig unkontrolliert hier umherklicken, empfehle ich jenen, die Poesie als etwas "fürs Gesäß." empfinden, meine nachfolgende Theorie zu lesen.

Falls Sie etwas mehr über jenen erfahren möchten, der hier schreibt, scrollen Sie einfach zum Interview mit dem "O-Potsdam-Magazin, dem wohl ersten Onlinemagazin der Welt."

Das "O-Potsdam-Magazin"

Das "O-Potsdam-Magazin" war seiner Zeit weit voraus. Es entstand bereits, als das World Wide Web noch gar nicht gab. Ein Nachteil, wie sich bald herausstellte! Das Magazin konnte niemals online gehen. Ein weiterer Beweis für die Aussage: "Die Ersten werden die Letzten sein."


Poesie - fürs Gesäß

Manche stehen ja darauf ...

... nicht auf ihrem eigenen Gesäß, das denke ich, ist anatomisch unmöglich. Ich bin Verfechter der kruden Theorie, dass meine Poesie, in welcher Form auch immer, etwas für Sie sein könnte – sonst hätten Sie ja vermutlich kaum den Schritt gewagt, meine Seite aufzurufen.

Ich splitte das Wort einfach einmal auf: Po – e – sie. Wie Sie sehen, sowohl der Po als auch Sie, stecken ungewollt mittendrin – in der Poesie, ohne Ihr eigenes Zutun.

Ist meine Poesie nun etwas für Ihr Gesäß, Ihren Kopf oder wofür sonst? Lassen Sie mich die Sache hier und heute, im digitalen Zeitalter, aus meiner Sicht analysieren ...
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie lesen, hier auf meiner Webseite, eines meiner Werke und denken: "… das war ja für den Ar…"
Das ist für mich auch völlig in Ordnung, schließlich sind die Geschmäcker verschieden. Falls Sie mein Werk ausgedruckt haben, ist es selbstverständlich legitim, wenn Sie das gedruckte Produkt recyceln oder an Ihrem Gesäß verwenden möchten.

Sitzen Sie jedoch » "auf dem stillen Örtchen", und lesen meine Verse online, empfehle ich, gut vernetzt zu sein. Ein W-LAN fähiger Drucker erspart Ihnen das Gefühl, welches Ihr Smartphone vermutlich auslösen würde.

Vielen Dank für Ihr Durchhaltevermögen. Ich hoffe, ich darf Ihnen nun mit meiner Art der Posie noch ein wenig Freude bereiten.


Mit freundlichen Grüßen aus Potsdam
 
Ingo Pahl


O-Potsdam-Magazin

Ein Interview mit Ingo Pahl

Reporter:
Könnten Sie sich bitte kurz selbst beschreiben?

Ingo Pahl:
Auf was Ideen kommen Sie? Nein - natürlich nicht! Wie sähe ich danach wohl aus - und vor allem, wie bekäme ich das nachher wieder ab?

Reporter:
Ich meine ja nur …, damit sich unsere Leser ein Bild von Ihnen machen können.

Ingo Pahl:
Das macht das Ganze aber doch auch nicht viel angenehmer für mich …
Vermutlich würde ich mich, wenn ich denn müsste, hauptsächlich auf meiner Vorderseite beschreiben. Mein Körper bietet zwar ordentlich Platz, ist aber nicht übermäßig gelenkig, sodass es an einigen Stellen sicherlich unmöglich wäre, mich zu beschreiben. An einigen möglichen Stellen könnte es auch ein wenig unleserlich werden. Das möchte ich Ihren Lesern nicht zumuten.
… wären Ihre Leser dann eigentlich noch Ihre oder eher meine Leser? Ich bin gerade etwas verwirrt.
… apropos Bild - wäre es nicht einfacher für Sie, ein Foto von mir zu machen?

Reporter:
Sie sind ja lustig. Ich wusste gar nicht, was für ein Schelm in Ihnen steckt.

Ingo Pahl:
Nachdem ich den Schelm intus hatte, hat meine Frau noch gesagt: "Schatz, das kommt bestimmt raus!". Da habe ich nun den Salat - wie immer hat sie recht gehabt. Sagen Sie mal, ist es denn tatsächlich so offensichtlich oder haben Sie nur geraten?

Reporter:
Armer Schelm, doch er scheint ja zum Glück in Ihnen weiter zu leben.

Ingo Pahl:
Sie machen mir wirklich Angst! Bisher glaubte ich, es seien Flatulenzen, die mich quälten.

Reporter:
Spaß beiseite, Sie haben in früher Jugend oft mit Film und Fernsehen zu tun gehabt, war es nie eine Option für Sie als Schauspieler durchzustarten?

Ingo Pahl:
Schöner Name übrigens - für einen Hund - den habe ich übrigens noch gar nicht gesehen.

Reporter:
Was für ein Hund? Ich habe keinen Hund.

Ingo Pahl:
Ich dachte Spaß wäre Ihr Hund - zu wem gehört er denn?

Reporter:
Ich kenne keinen Hund der Spaß heißt, ich wollte mit dieser Floskel nur das Thema wechseln.

Ingo Pahl:
Warum haben Sie das dann nicht auch so gesagt?
... nein, die Schauspielerei war keine Option für mich. Auch wenn die Talentscouts ihr Bestes an Überzeugungskraft gaben.
Es war mir peinlich im Vordergrund zu stehen. Auch als Statist, sozusagen als Mime des hässlichen Hintergrunds, war ich nicht mutig genug. Nein das war nicht mein Fall, besser aufgehoben war ich als Synchronsprecher - dort blieb man wenigstens anonym.

Reporter:
Wen würden Sie gerne, wenn Sie heute die Gelegenheit hätten, synchronisieren wollen?

Ingo Pahl:
Till Schweiger. Stellen Sie sich das bildlich vor ... Till Schweiger - in einer Actionszene - gesprochen von mir. Da erwartet doch jeder einen smarten Kerl mit harter Stimme ... Und dann ich, als seine Synchronstimme … der Brüller, unbezahlbar!

Reporter:
Sie mochten also nicht von jedermann gesehen werden, verhält sich das noch heute so?

Ingo Pahl:
Im Prinzip ja. Auch wenn die vom Fernsehen damals anderer Meinung waren, ich habe nun einmal das klassische "Radiogesicht". Sie stimmen mir doch wohl zu, oder …? Für Ihre Leser sollte ich mich, anstatt eins Fotos, doch selbst beschreiben. Dafür kann es nur einen Grund geben.

Reporter:
… stattdessen wurden Sie Steinmetz und haben als Steinmetz nicht nur restauriert, sondern auch Schrift gehauen. Wie vereinbart sich das mit den Neuen Medien?

Ingo Pahl:
Ich halte es da mit den alten Ägyptern. » Papyrus war beliebt - aber sie wussten auch um die Vergänglichkeit. Da ist etwas in Stein Gemeißeltes schon dauerhafter. Als ich dann irgendwann las: "Das Web vergisst nie …" Ein Versuch ist es wert.
Falls alle Stricke reißen, kann ich ja Ihre Idee aufgreifen und Leute beschreiben. Natürlich nicht mich selbst, aus anfangs erwähnten Gründen. Auch ich muss mich weiter entwickeln, sozusagen mit der Zeit gehen. Apropos gehen …

Reporter:
Oh schade, ist die Zeit tatsächlich schon vorbei? Es hat Spaß gemacht, mit Ihnen zu plaudern und Ihnen mein Ohr zu schenken. Ich finde: Das müssen wir unbedingt wiederholen.

Ingo Pahl:
Respekt - Sie sind, wie der Steinmetz so schön sagt: "Ein harter Brocken." Unter den von Ihnen genannten Umständen sollten wir das jedoch keineswegs wiederholen. Wie sähe das wohl aus, ohne Ohren? Das Ohr von heute genügt mir voll und ganz.

Reporter:
… dann vielleicht ohne Tribut?

Ingo Pahl:
Ja klar - wenn ich anstatt Ihres zweiten Ohrs wieder ein paar gute Ideen mitnehmen darf.


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